Faunistische Aufwertung

Verkehrsinfrastrukturen bilden für Tiere oftmals gefährliche Hindernisse. Wir helfen, diese zu überwinden.

Hindernisse überwinden und ökologische Vernetzung Fördern

Bedingt durch Nahrungssuche, das Aufsuchen von ungestörten Rückzugsgebieten (z.B. Winterschlafquartiere) oder zur Fortpflanzung benötigen Tiere unterschiedliche Lebensräume, welche durch Autobahnen oder Bahntrassen oftmals durchschnitten sind. Folgen dieser Zerschneidung können die Isolation einzelner Tierpopulationen sowie ein Rückgang der Artenvielfalt sein.

Je nach Tierart ist ihr Bewegungsradius sehr unterschiedlich. Er kann sich von wenigen Metern (z.B. Käfer) über mehrere hundert Meter (z.B. Amphibien und Reptilien) bis hin zu einigen 100 Kilometern (z.B. Wildtiere) erstrecken. Massnahmen zur Minderung dieser ökologischen Trennwirkungen durch Verkehrsinfrastrukturen, entsprechend dem Landschaftskonzept Schweiz und der Strategie Biodiversität Schweiz (BAFU) kann die Umweltabteilung der Pöyry Schweiz AG für Sie entwickeln.

Unser Vorgehen

  • Feldbegehung durch unsere Umweltspezialisten zur Erfassung der vorhandenen, oder auch fehlenden Querungsmöglichkeiten (Brücken, Unterführungen, Durchlässe von Fliessgewässern, Entwässerungsleitungen, etc.)
  • Bestandanalyse bezüglich der bestehenden Barrierewirkungen unter Berücksichtigung der angrenzenden Lebensräume & Faunavorkommen
  • Priorisierung der Querungen bezüglich der Relevanz der faunistischen Funktion unter Einbezug der angrenzenden Lebensräume sowie Angaben zu glichen Tierfallen
  • Erarbeitung von faunistisch wirksamen baulichen Aufwertungsmassnahmen

Beispiele für faunistische Aufwertungsmassnahmen.
Oben links: Querungshilfe Eindolung, oben rechts: Ausstiegshilfe Kanal