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19 May 2016

Medienmitteilung: Gotthard-Basistunnel – Ein Meisterstück der Ingenieurskunst wird Wirklichkeit

Pöyry war über 20 Jahre an der Realisierung des Gotthard-Basistunnels beteiligt. Zahlreiche Spezialistinnen und Spezialisten haben zum erfolgreichen Abschluss dieses Jahrhundertprojekts beigetragen.

Pöyry vereint verschiedene Disziplinen unter einem Dach und ist daher in der Lage, eine breite Palette an Leistungen in den Fachgebieten Tunnelbau, Tunnelausrüstung, Bahntechnik sowie Spezialthemen wie Vermessung und Umwelt aus einer Hand anzubieten. Davon profitierte unter anderen auch die AlpTransit Gotthard AG, der Bauherr der neuen Eisenbahn-Alpentransversale.

Fachübergreifendes Expertenwissen

Pöyry war schon früh im Projekt involviert und arbeitete bereits Mitte der 80er Jahre bei den Variantenstudien mit. Das Unternehmen war im Rahmen der IG GBTS bei der Planung und Bauleitung des geologisch anspruchsvollen Tunnelabschnitts Sedrun tätig. Zudem arbeitete es entscheidend bei der Tunnelausrüstung sowie der Fahrstromversorgung für die Bahn im gesamten Tunnel mit. Aufgrund der hohen Geschwindigkeiten der Züge stellten die Fahrleitungen an das Team besondere Herausforderungen. Mit der Bauleitung der Nothaltestelle Sedrun sowie der Planung sicherheitstechnischer Anlagen, wie zum Beispiel der Betriebslüftung, leistete Pöyry einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit im Tunnel. Studien zur Umweltverträglichkeit und das Vorschlagen von Ersatz- und Wiederherstellungsmassnahmen gehörten ebenfalls zu den Aufgaben von Pöyry. Für die Totalunternehmung Transtec koordinierte Pöyry zudem die Ausführungsplanung, führte das Auflagencontrolling, moderierte das Risikomanagement und unterstützte in verschiedenen anderen Aspekten.

Intelligente Lösungen für komplexe Herausforderungen

Mit der Realisierung des Gotthard-Basistunnels meisterte Pöyry die vielfältigen Herausforderungen, die sich aus der Tunnellänge, der grossen Tunnelüberdeckung, den hohen Temperaturen im Fels sowie den teilweise schwierigen geologischen Verhältnissen ergaben. Die Ingenieure sahen sich herausgefordert, bisher angewandte Methoden im Tunnelbau zu überdenken und neue Lösungen zu entwickeln. So wurden im Teilabschnitt Sedrun spezielle Massnahmen getroffen, um dem hohen Bergdruck entgegenzuwirken. Im gleichen Teilabschnitt stellten sich Pöyry zudem grosse logistische Herausforderungen, denn der einzige Zugang für die Tunnelbauer war ein 800 Meter tiefer Schacht!

Die zahlreichen, mit viel Aufwand betriebenen Sondierbohrungen sowie die Vermessung als wichtigste Grundlagen für die Planung und den Bau des Tunnels mussten hohen Anforderungen genügen. Während der Projektierung der Tunnelausrüstung waren zudem die vom Zugverkehr erzeugten Druckschwankungen im Tunnel besonders zu beachten.

Auch die Ersatzmassnahmen zur Reduktion der Auswirkungen auf die Umwelt, wie zum Beispiel die Terrassierung des Geländes gemäss historischem Vorbild bei Faido, stellten die Fachleute vor neue Herausforderungen.

Beleg für die Schweizer Ingenieurkunst

Pöyry ist stolz, zum erfolgreichen Abschluss dieses Jahrhundertprojekts – dem längsten Eisenbahntunnel der Welt – beigetragen zu haben. Es handelt sich in jeglicher Hinsicht um eine Pionierleistung, welche die Innovationskraft der Schweizer Bauindustrie auf die Probe gestellt hat. Mit der Realisierung des Gotthard-Basistunnels wurde einmal mehr der Beweis für die Leistungsfähigkeit der Schweizer Ingenieurkunst erbracht.