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20 Dec 2017

Sanierung der Druckleitungen im Wasserkraftwerk Etzel

Die Sanierung und Erneuerung der Druckleitung im Wasserkraftwerk Etzel wurde im Herbst 2017 abgeschlossen. Pöyry Schweiz war dabei verantwortlich für die Projektierung, Ausschreibung und Ausführungsüberwachung sämtlicher Arbeiten an den Druckleitungen seit 2014.

 

Bilder: Hans-Martin Derungs

Das Bauwerk wurde in den Jahren 1932 bis 1937 erstellt und nutzt das Gefälle zwischen dem künstlich geschaffenen Sihlsee und dem Zürichsee. Der Sihlsee verfügt über einen nutzbaren Inhalt von knapp 100 Millionen m³.

Das Betriebswasser wird bei der Staumauer gefasst und über einen 3 km m langen Druckstollen mit einem Durchmesser von 3 m zum Wasserschloss geleitet. Das am Ende des Druckstollens angeordnete Apparatehaus bildet zugleich den Übergang in eine zweistrangige Druckleitung aus Stahl. Die rund 2’100 m lange Druckleitung mit einem variablen Durchmesser von 2.10 m (Apparatehaus) und 1.80 m (Maschinenhaus) führt zum Maschinenhaus in Altendorf. Die installiere Leistung beträgt 140 MW.

Die SBB beabsichtigen, die beiden Druckleitungen bis mindestens 2028 zu betreiben. Dazu wurde Pöyry beauftragt, die Sicherheit der beiden Druckleitungen integral zu beurteilen und Massnahmen zur Erhöhung der Sicherheit zu erarbeiten. Schliesslich wurde u.a. der Korrosionsschutz zwischen September 2016 und Juni 2017 komplett erneuert, totale Fläche rund 27‘000 m³. Hinzu kam, dass die Altbeschichtung einen hohen Anteil an hoch toxischem PCB (polychlorierte Biphenyle) aufwies, welche im Rahmen dieser Sanierung fachgerecht zu entfernen war.

Die Gesamtkosten für die Korrosionsschutzerneuerung an den Druckleitungen inkl. zugehörige Stahlbauarbeiten und Bauinstallationen für die Erstellung neuer Zugänge, etc. betrugen rund 5 Mio. CHF.  Parallel zu den Arbeiten an den Druckleitungen wurden diverse weitere Instandhaltungsarbeiten mit Kosten von rund 4 Mio. CHF im Kraftwerk ausgeführt.

Pöyry war verantwortlich für die Projektierung, Ausschreibung und Ausführungsüberwachung sämtlicher Arbeiten an den Druckleitungen. Im Weiteren haben wir während dieser Zeit eine Untersuchung und Beurteilung der Nutzungsdauer der Druckleitungen für die Übergangsphase durchgeführt, inkl. Massnahmenplan für die Restnutzungsdauer. Zudem wurde die Studie «Schadensanalyse infolge eines Versagens der Druckleitung» inkl. Erstellung einer Überflutungskarte und Abschätzung der Schadenskosten bei einer Havarie gemacht.

Ausserdem hat Pöyry, bzw. Electrowatt seit 1990 diverse Ingenieur-Mandate für das Etzelwerk ausgeführt.