Infrastruktur

Durchmesserlinie Zürich Oerlikon-Altstetten

Dank der Durchmesserlinie wird der Hauptbahnhof Zürich im Jahr 2020 für 500'000 Personen pro Tag gerüstet sein, SBB

Schweiz

Projektdaten

Kunde: Schweizerische Bundesbahnen (SBB)

Typ: Transport und Tunnelbau

Land: Schweiz

Reisen mit Komfort

Die SBB transportiert derzeit jährlich rund 353 Millionen Personen und 64 Millionen Nettotonnen Güter durch die Schweiz.

Der Zürcher Hauptbahnhof ist der grösste der Schweiz, und seit 1990 hat sich die Zahl der Passagiere, die über diesen Bahnhof reisen, verdoppelt und wird aller Erwartung nach weiterhin stark ansteigen. Um mit einer solchen Belastung fertig zu werden, wurde eine neue Bahnlinie vorgeschlagen, welche die Routen nach Ost und West miteinander verbindet, sodass der Sackbahnhof zu einem Durchgangsbahnhof wird, was Zeit und Gleise spart.

Die SBB beauftragte das ZALO Konsortium, zu dessen Partnern Pöyry gehört, mit der gesamten Palette an Dienstleistungen, angefangen von der ersten Studienphase bis hin zur technischen Aufsicht und Bauüberwachung. Das Ausschachten einer U-Bahnstation mitten in einer so grossen Stadt wie Zürich erforderte einen innovativen Ansatz, der zu minimalen Unterbrechungen im Betrieb des Hauptbahnhofes während des gesamten Projekts führte.

Roland Kobel, Projektleiter für die Durchmesserlinie bei der SBB AG:

Dies war ein komplexes Projekt, das fachkundige Planung, effektives Projektmanagement und besondere Berücksichtigung der Sicherheit erforderte. Angesichts der physischen Herausforderungen der Baustelle – der Fluss, die Innenstadt genau darüber – haben die Fachkenntnisse von Pöyry einen wesentlichen Beitrag zu dem Projekt geliefert.

Diese Fachkenntnisse steuern dazu bei, eine neue Verbindung zu schaffen, die die Kapazität des Zürcher Hauptbahnhofs um ca. ein Drittel erhöhen wird, sodass er den zu erwartenden Verkehrsanstieg unter und über der Erde auffangen kann. Bei Abschluss des Projekts wird der neue Bahnhof zu Stosszeiten in der Lage sein, 400 Meter lange, jede zwei Minuten eintreffende Doppeldeckerzüge mit einer maximalen Kapazität von 3000 Passagieren pro Zug zu bewältigen.